Kunstmesse im Casino Baden
24.-26. Juli 2026
"Living structure" Wild is the Wind
Doppelbild 160x200cm
Acryl auf Leinwand, im Schattenfugenrahmen
Das blaue Quadrat und das Doppelbild „wild is the wind“ 2019 in Ultramarin gehören zu einer großen Werkgruppe unter dem Titel „living structure“. In informeller Geste in Acryl gemalt, bewegen sich nomadisierende Zeichen und Spuren wie unlesbare Schriftzeichen über die Leinwand. Cornelia Caufmann’s Werke erschließen sich dem Betrachter als Dokumente visueller Poesie, als Seismographien und Notationen von Erlebtem, Gehörtem und Gesehenem. Die fließenden Farben erlauben der Künstlerin zu zeichnen, wie ein Dichter schreibt und eine unverkennbare „pattern language“ zu erzeugen.
"Living structure" Quadrat in Ultramarin
102x102cm
Acryl auf Leinwand, im Schattenfugenrahmen
CC: Am Puls der Zeit lebend und durch das Aufeinandertreffen mit fremden Kulturen und Religionen empfinde ich mein Leben persönlich als eines zwischen den Welten. Den derzeitigen Wandel erlebe ich sehr unvermittelt und hautnah, was sich in meinen Werken deutlich widerspiegelt. Insofern steht mein Werk in einer Verbindung zwischen West und Ost und als Verwirklichung meines großen Traumes des gegenseitigen Verstehens und Einvernehmens von Akzeptanz und Toleranz.
Golden Ritual I - VI
62x45,5cm
Acryl auf Holz mit Blattvergoldung, im Schattenfugenrahmen
Das Glamouröse bzw. Magische an diesen Arbeiten ist der Blattgoldgrund auf Holz, auf dem CC sehr spontan mit Kalligraphenpinsel Notationen zur Musik von John Coltranes „A Love Supreme“ gesetzt hat. Coltrane ist einer der vielen Meister und Meisterinnen, von denen CC im Lauf der Zeit gelernt hat.
Als Medium der Hintergrund- und Oberflächengestaltung wird dem Gold gerne eine hohe Wirkmächtigkeit zugesprochen, das eine Fülle von Bedeutungen, Fiktionen und Werten generiert, nicht zuletzt auch im alchemistischen Sinne des Wandels und der Verwandlung.