VRV Sommerkurs online

VRV Anwendung einfach online lernen

weniger Theorie und mehr Praxis

 

Investitionen - Rückstellungen - Beteiligungen

 

 

 

Nutzen

Der VRV Sommerkurs online richtet
sich an all jene Beschäftige in den Finanzabteilungen der Gemeinden,
die sich einfach und unkompliziert Wissen zur VRV neu aneignen wollen
- ganz flexibel, ohne Anreise, aus dem Büro, von zuhause oder unterwegs.

 

Themen

Der VRV Sommerkurs beinhaltet Investitionen, Rückstellungen und Beteiligungen. Für alle drei Themen nehmen Sie sich idealerweise jeweils
an zwei bis drei Tagen Zeit.

 

 

Theorie

Es werden die theoretischen Grundlagen der VRV, dem ESVG und - wenn sinnvoll - der IPSAS vermittelt. Sie lernen an Beispielen die Bewertung von Vermögen und Schulden. 

 

Praxis

Bewertungsmodelle und Übungen zu Buchungen und Darstellung im Ergebnis-, Vermögens- und Finanzierungshaushalt sowie im Voranschlags- und Rechnungsquerschnitt 

 

 

Termine

Einstieg jederzeit möglich

 

 

 Kosten

 EUR 350,00 zzgl. USt.

 

 Kursleitung

 Dipl. oec. Anke Wittig
 Expertin für Öffentliches
 Haushaltsrecht und
 Investitionsvorhaben

 
https://www.wittignet.at/vrv-sommerkurs-online/

 E-Mail:anke.wittig@wittignet.at 

 Tel.: +43 660 3212184

 

 

Technische Voraussetzungen

Internet Zugang, Drucker, Scanner,
E-Mail

 

 

Vorkenntnisse

berufliche Praxis im betrieblichen
oder kameralen Rechnungswesen

 

 

 

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Woche 1 
Investitionen

Dipl. oec. Anke Wittig
Sommerkurs

In den Verhandlungen zur VRV wurde die Einführung der wirtschaftlichen Betrachtungsweise und des wirtschaftlichen Eigentums häufig als schwierig eingeschätzt. Wichtig ist das wirtschaftliche Eigentum auch bei der Zuordnung und Erfassung von Leasingverträgen. Für die nachträgliche Aktivierung von Sachanlagen (zB. in bestehende Gebäude) müssen aktivierungsfähige Anschaffungskosten von den laufenden Instandhaltungsaufwendungen unterschieden werden. Die Handhabung soll anhand von Beispielen erleichtert werden.

 

  • Wirtschaftliches Eigentum
  • Wann aktiviere ich nachträgliche An- und Einbauten?
    • Aktivierung von Anschaffungs- und Herstellungskosten
    • Instandhaltungsaufwand
    • Beispiele
  • Darstellung von Investitionen
    • Anlagenspiegel
    • Investitionen im Voranschlags- und Rechnungsquerschnitt
    • Investitionen im Finanzierungshaushalt
  • Leasingmodelle
    • Abgrenzung operating Leasing und Finanzierungsleasing
    • Beispiele zur Einordnung der Leasingverträge
    • Darstellung im Rechnungsabschluss
  • Fruchtgenuss
    • eine Gemeinde räumt der Bäder GmbH ein Fruchtgenussrecht ein
  • Anlagenabgänge
    • Erfassung in Anlagenspiegel und Querschnitt
    • Anlagenabgänge gegen Entgelt
  • Übungen zu Buchungen und Darstellung aller Haushalte und des Voranschlags- und Rechnungsquerschnitts

Woche 2 
Rückstellungen

Dipl. oec. Anke Wittig
Sommerkurs 

 

Mit der neuen VRV wird das Prinzip der Periodenabgrenzung eingeführt. Anstelle der Einnahmen und Ausgaben treten Erträge und Aufwendungen. Der Vermögenshaushalt sieht die Bildung von Rückstellungen vor. Warum ist das so? Die Bildung von Rückstellungen für Abfertigungen und Jubiläumszuwendungen hat Auswirkungen auf den Ergebnishaushalt und den Vermögenshaushalt. Deren Berechnung ist somit bereits für den ersten Voranschlag notwendig. Mit Hilfe eines Excel Modells wird die Bewertung von Rückstellungen für Abfertigungen und Jubiläumszuwendungen vorgestellt und geübt.

  • Warum werden Rückstellungen gebildet?
    • Periodenprinzip
    • zwei Beispiele
  • Wie unterscheide ich Rückstellungen, Verbindlichkeiten und Risiko? Was buche ich?
  • Rückstellungen für Abfertigungen und Jubiläumszuwendungen
    • Anwartschaftsbarwertverfahren
    • Excel Modell zur Bewertung der Rückstellungen und der Aufwendungen aus der Dotierung der Rückstellungen
    • Übung zur Anwendung des Excel Modells
  • Erstattungen
    • Rückdeckungsversicherung
  • Übungen zu Buchungen und Darstellung aller Haushalte und des Voranschlags- und Rechnungsquerschnitts

Woche 3 
Beteiligungen

Dipl. oec. Anke Wittig

Sommerkurs

Unter Beteiligungen werden jedwede Einrichtungen mit eigener Rechts-persönlichkeit verstanden, auf die ein Land oder eine Gemeinde die Kontrolle innehat, einen maßgeblichen Einfluss ausübt oder einen Anteil daran trägt. Gemeinsam mit den wirtschaftlichen Unternehmungen, Betrieben und betriebsähnlichen Einrichtungen ohne eigene Rechtspersönlichkeit vervollständigen Beteiligungen das Gesamtbild einer Gebietskörperschaft.

 

Hierbei ist die Ausübung der Kontrolle von besonderer Bedeutung und kommt in der VRV 2015 gleich zweimal vor. Beiden gleich ist die Möglichkeit, die Finanzpolitik und die operativen Tätigkeiten bestimmen zu können und einen Nutzen aus der Beteiligung zu ziehen.

 

Während dies bei Kapitalgesellschaften mit einem Anteil von mehr als 50 % oder weiterführenden Verträgen, welche auf andere Art und Weise die Kontrolle sichern, gegeben scheint, ist dies bei verwalteten Einrichtungen, wie Anstalten, Stiftungen und Fonds, genauer zu betrachten. Diese Rechtspersonen haben keinen Anteilseigner. Jedoch folgt die VRV auch hier - so wie auch bei der Aktivierung von Sachanlagen - dem wirtschaftlichen Eigentümer.

 

  • Beteiligungen in der VRV
    • Definition
    • Was gehört zum anteiligen geschätzten Nettovermögen?
    • Wie buche ich eine Veränderung im Nettovermögen?
    • Angaben im Anhang
  • Buchungsbeispiele zu verschiedenen Beteiligungen
    • Ein Kindergarten wird erweitert...(Betriebskostenzuschüsse, Investitionszuschüsse)
    • Finanzierung eines Fonds
    • Zuschuss an lokalen Sportverein
    • Gesellschafterzuschuss mit Sanierungskonzept
    • Veräußerung von Anteilen und Bildung von Zahlungsmittelreserven
    • Erwerb von Beteiligungen aus Zahlungsmittelreserven
    • Haftung für eine Beteiligung
  • Übungen zu Buchungen und Darstellung aller Haushalte und des Voranschlags- und Rechnungsquerschnitts
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© Dipl. oec. Anke Wittig