Grundstücksrasterverfahren

 

Wann wende ich ein Grundstücksrasterverfahren an?

  • bei der Erstellung der Eröffnungsbilanz
  • es ist verwaltungsökonomisch sinnvoll, wenn
    • die Anschaffung lange zurück liegt und Anschaffungskosten nicht mehr eruiert werden können
    • eine Veräußerung nicht bevorsteht und deshalb auch keine Gutachten vorliegen
    • die Gebietskörperschaft über viele (300) oder sehr viele (20.000) Grundstücksflächen verfügt
    • die Gebietskörperschaft über wenige Grundstücksflächen verfügt, aber davon ausgeht, dass diese nicht anders zu bewerten sind als vergleichbare Grundstücke im öffentlichen Eigentum


Merkmale dieses Rasterverfahrens

  • Dieses Rasterverfahren geht ähnlich der Erstellung eines Einzelgutachtens auf zahlreiche Merkmale des einzelnen Grundstücks und dessen Umgebung ein.
  • Dafür wurden mehr als 150.000 Transaktionen und ca. 200.000 Flächenmerkmale analysiert.
  • Ein weiteres Entwicklungsziel für dieses Rasterverfahren war eine einheitliche und flächendeckende Methode für Österreich zu entwickeln.
  • Das heißt, dieses Rasterverfahren steht sowohl für innerstädtische Gebiete als auch für Wälder, Seen, Flüsse oder eben auch ganz abgelegene Gebiete (wie Ödland oder Gletscher) zur Verfügung.
  • Angaben zu etwaigen Altlasten aus dem Verdachtsflächenkataster

 


Welche Vorteile hat dieses gegenüber einer internen plausiblen Wertfeststellung?

  • zeit- und kostensparend
  • das Verfahren wurde erfolgreich bereits für 140.000 Grundstücksflächen durchgeführt
  • das Verfahren ist haushaltsrechtlich zulässig und wurde durch den Rechnungshof bereits umfassend geprüft
  • das Verfahren berücksichtigt spezifische Erfordernisse einer Gebietskörperschaft (es können Werte für Einzelflächen, Grundstücke, Einlagezahlen oder Rasterwerte für Katastralgemeinden zur Verfügung gestellt werden)
  • Verwendung strukturierter oder unstrukturierter Daten möglich
  • gut dokumentierte Bewertung und Rechtfertigung gegenüber Kontrollgremien, Politik und Öffentlichkeit
  • Gewissheit, dass Ihre Grundstücke vergleichbar sind mit den mittlerweile
    nach diesem Verfahren bewerteten Grundstücke mit einer Fläche von
    ca. 9 Mrd. m2
     
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© Dipl. oec. Anke Wittig