Einführung in das neue Haushaltsrecht

 

 

Präsentation Modul 1
Modul 1 Eröffnungbilanz.pdf
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Übungsfragen zur Vorbereitung auf die freiwillige Abschlussprüfung

 

  1. Welches Gesetz ermächtigt den Bundesminister für Finanzen im Einvernehmen mit dem Rechnungshof durch Verordnung die Form und Gliederung der Voranschläge und Rechnungsabschlüsse der Gebietskörperschaften zur Vereinheitlichung zu regeln?

  2. Was kann der BMF im Ev mit dem RH hinsichtlich der Voranschläge und Rechnungsabschlüsse der Gebietskörperschaften regeln und was nicht (Beispiele)?

  3. Mit welcher Vereinbarung wurde die Zusammenarbeit der Gebietskörperschaften bei der VRV festgelegt? Ist sie einklagbar?

  4. Ab wann ist die VRV 2015 von wem anzuwenden?

  5. Wird die VRV auch für Gemeindeverbände gelten?

  6. Was sind die vier zentralen Bestandteile der Bundes-Haushaltsrechtsreform? Welche davon werden auch mit der VRV angesprochen?

  7. Wie lautet der Haushaltsgrundsatz der VRV:

  8. Welcher Grundsatz gilt nach VRV 2015 für die Auswahl und Verwendung zulässiger Bewertungsmethoden?

  9. Was ist mit den Begriffen Vor- und Nachwirkung der VRV gemeint?

  10. Welche Meinung vertreten Bund und Länder zur zulässigen Reformreichweite der VRV aufgrund der Ermächtigung durch das F-VG?

  11. Für welche Gliederungsebene ist die Eröffnungsbilanz zu erstellen?
  12. Wann werden voraussichtlich erstmals ein Ergebnis- und ein Finanzierungsvoranschlag erstellt?
  13. Auf welcher Gliederungsebene werden der Ergebnis- und der Finanzierungsvoranschlag erstellt?
  14. Welche weiteren Bestandteile hat der Voranschlag?
  15. Warum spricht man von einer integrierten Ergebnis-, Vermögens- und Finanzierungsrechnung?
  16. Wo werden die folgenden Positionen in der Eröffnungsbilanz ausgewiesen?
    1. ​Haushaltsrücklagen
    2. Zahlungsmittelreserven
    3. Forderungen aus Darlehen
    4. Rückstellungen für Abfertigungen
    5. Investitionsdarlehen von Ländern
  17. Werden Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, die schon seit zwei Jahren gelagert werden, als Vorräte oder als Anlagevermögen dargestellt?
  18. Eine Gebietskörperschaft hat in den letzten Jahren bei bestimmten Forderungen immer wieder Ausfälle gehabt. Hierfür soll eine Risikogruppe gebildet werden. Berechnen Sie die Höhe der gruppenweisen Einzelwertberichtigung zum 31.12.2016. Die Höhe der Ausfälle/der offenen Forderungen betrug jeweils zum Jahresende:
  • 2009: 658/7.550
  • 2010: 786/7.340
  • 2011: 1.019/9.810
  • 2012: 1.038/9.700
  • 2013: 1.162/9.200
  • 2014: 892/8.700
  • 2015: 1.001/8.300
  • 2016: 478/7.400
  1. Können selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte aktiviert werden?
  2. Ab welcher Höhe und unter welchen Bedingungen werden passive Rechnungsabgrenzungen gebildet?
  3. Welche Möglichkeiten haben Sie, wenn Sie für ein Kulturgut die Anschaffungskosten nicht mehr feststellen können?
  4. Was versteht man unter "fortgeschriebenen Anschaffungskosten"?
  5. Sie möchten einen Traktor voraussichtlich länger nutzen und über einen längeren Zeitraum abschreiben als die angegebene gewöhnliche Nutzungsdauer in Anlage 7. Begründen Sie die Entscheidung!

 

 

Finanzverfassungsgesetz 1948, BGBL. Nr. 45/1948

 

V. Haushaltsrecht und Finanzstatistik

§ 16. (1) Der Bundesminister für Finanzen kann im Einvernehmen mit dem Rechnungshof Form und Gliederung der Voranschläge und Rechnungsabschlüsse der Gebietskörperschaften insoweit regeln, als dies zur Vereinheitlichung erforderlich ist. Der Bundesminister für Finanzen ist berechtigt, sich die Voranschläge und Rechnungsabschlüsse der Gebietskörperschaften vorlegen zu lassen und Auskünfte über deren Finanzwirtschaft einzuholen.

 

weiterführende Literatur

  • VRV 2015 - Verordnung des Bundesministers für Finanzenim Einvernehmen mit dem Rechnungshof: Voranschlags- und Rechnungsabschlussverordnung 2015
     
  • § 16 Abs. 1 Finanzverfassungsgesetz 1948, BGBL. Nr. 45/1948
     
  • Internationale Rechnungslegung für den öffentlichen Sektor (IPSAS): Grundlagen und Einzeldarstellungen Gebundene Ausgabe – 14. November 2008 von Thomas Müller-Marqués Berger (Herausgeber), S. 303 - 321
     
  • IPSAS 12 - Inventories - Vorräte

 

Ihre Referenten

Dipl. oec. Anke Wittig
 

Dr. Anton Matzinger, BMF

 

Christian Schleritzko, MSc, Gemeindebund

 

MMag. Ewald Klösch, SOT

 

Mag. Veronika Meszarits, IfÖR

 

Dipl. Ing. Sandra Schwarz, MRG

 

Mag. Christian Weber, PWC

 

 

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